Wir wollen das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten” gemeinsam mit Kindern in Szene setzen. Im Workshop können die Kinder ihre eigenen spielerischen Fähigkeiten entdecken, einsetzen und entwickeln. Beim Theaterspielen werden Kreativität, Phantasie, Spontaneität und Ausdruckskraft sowie ein Gemeinschaftsgefühl geweckt, gestärkt und gefördert. Mit Singen und Tanzen, mit Bewegungsspielen und Reimen sowie einfachem Instrumentalspiel werden wir ein Musiktheaterstück entstehen lassen.

Im Mittelpunkt soll die Freude an der Entwicklung der gemeinsamen Tätigkeit stehen. Daher ist eine Abschlußpräsentation in Form einer kurzen Aufführung für die Eltern und Geschwisterkinder vorgesehen.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, Gymnastikschuhe (oder Noppensocken), eine Decke und Essen und Trinken für die Mittagspause mit.

Neu bei www.dramoedie.de ist, dass wir Ihnen Links bereitstellen, um das Märchen noch einmal nachlesen zu können (Für die sprachliche Richtigkeit der Übersetzungen kann keine Garantie gewährt werden):
Die Bremer Stadtmusikanten, The Bremen town musicians, Les musiciens de Brême, I musicanti di Brema, Los músicos de Brema, De Bremer stadsmuzikanten

Inszenierung: Seit der Antike wurden Elemente dieser Erzählung schon verwendet (u.a. Xenophon,  Abrokomes und Anthia/ Geoffrey Chaucer, Troilus und Cressida) und auch wenn es William Shakespeare im Gegensatz zu seinen Vorgängern gelungen ist, aus diesen Elementen eine zeitlose Tragödie zu schaffen, die bis in die heutige Zeit hinein ohne Zweifel eine der bekanntesten und tragischsten Liebesgeschichten ist, so finden sich heute wieder vielfältig Nachahmer, die diese Thematik wieder-VER-werten.
Das Märchenschauspiel versucht sich weitestgehend an William Shakespeares "Romeo und Julia" sowie an die Vorläufer: Arthur Brooke "The Tragical History of Romeus and Juliet", William Painter „Rhomeo and Julietta”, Pierre Boaistuau „Rhomeo et Juliette”, Matteo Bandello "Romeo e Giulietta", Luigi da Porto "Giulietta", Masuccio Guardato da Salerno "Mariotto e Giannozza" zu halten und versucht dabei, die Geschichte für Jung und Alt zum Leben zu erwecken.